Klares Zeichen für den Erhalt der Nordic-Werft
10.03.2010
"Wismar ohne Schiffbau ist wie Ostsee ohne Wasser! - Kein Satz drückt besser aus, welche Bedeutung die Schiffbauindustrie für unsere Stadt besitzt. Aus diesem Grund werden alle Möglichkeiten genutzt, um zusammen mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat unserer Werft für deren Belange einzustehen.
So auch am heutigen Tag, als rund 1.200 Schiffbauer aus ganz Norddeutschland vor dem Schweriner Landtag für den Erhalt der Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde demonstrierten. Unter ihnen mit Thomas Beyer natürlich auch der Bürgermeisterkandidat der SPD. Denn obwohl Werfteigner Witali Jussufow einen ersten Auftrag für einen Tanker des russischen Bergbaukonzerns Norilsk Nickel binden konnte, wird an einem tragfähigen Finanzierungskonzept noch verhandelt. Inzwischen bangen unsere Werftarbeiter in Wismar und Rostock weiter, da die Landesregierung immer noch keine Zusage gegeben hat, die Auffanggesellschaften für die Beschäftigten der Nordic-Werft über den 31. März hinaus zu verlängern.
Vor diesem Hintergrund unterstrichen die Teilnehmer der Kundgebung, dass sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für ihre Interessen kämpfen werden.

